Cor-Meum_Junge_Vielwahrnehmer

JUNGE VIELWAHRNEHMER


Junge Vielwahrnehmer: Das sind junge Menschen, die Merkmale einer Hochsensibilität aufweisen und damit in unserem auf Gleichheit ausgerichteten Bildungssystem auf zahlreiche Widerstände stoßen. In den vergangenen Jahren ist ein wahrer Hype um den Begriff der Hochsensibilität entfacht, der diesem Persönlichkeitsmerkmal jedoch nicht immer gerecht wird. Um Stigmatisierung und Pathologisierung entgegen zu wirken, haben wir bei Cor Meum daher den Begriff der Vielwahrnehmer gewählt.


Als ehemalige Lehrerin und Mutter eines jungen Vielwahrnehmers sowie als Dozentin in Lehreraus- und fortbildungen ist es mir eine Herzensangelegenheit, junge Menschen mit einer tiefen Wahrnehmung und ihre Begleitpersonen auf ihrem persönlichen Weg voller Herausforderungen und Widerstände zu unterstützen.


Ich weiß um den Druck unseres Schulsystems einerseits, der es auch manchem Lehrer so schwer macht, denjenigen, die „anders ticken“, individuell gerecht zu werden. Ich kenne aus eigener Erfahrung die Verzweiflung der Eltern andererseits, die intuitiv spüren, dass das eigene Kind „woanders besser aufgehoben wäre“, die Alternative woanders aber bislang nur im Herzen existiert. In Deutschland haben wir (noch) eine Schulpflicht. Was also tun? Das Kind „passend machen“ um jeden Preis?

Cor-Meum

„Begleiter begleiten“


Als Eltern haben wir natürlicherweise ein intuitives Vertrauen in unsere Kinder. Weicht ihr Verhalten jedoch von der vermeintlichen Norm ab, ist es nicht immer leicht, dieses Vertrauen zu bewahren und es immer wieder abzurufen.


Tatsächlich werden die Eltern junger Vielwahrnehmer häufig schon in KiTa und Grundschule vor zahlreiche Herausforderungen gestellt: Kinder werden miteinander verglichen und viele Eltern erfahren, dass es das eigene ist, das aus dem Rahmen zu fallen scheint. Als Maßstab gilt das „normale“ Kind – also das, das am wenigsten Probleme macht.


Häufig schleicht sich neben dem Eindruck, dass das eigene Kind anders ist, vor allem bei dem Kind selbst das Gefühl ein, dass es falsch sein könnte. Eine fatale Entwicklung, die Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter haben kann.


Als Begleiterin für Begleiter unterstütze ich Familien dabei, sich wieder mit ihrer intuitiven Wahrheit zu verbinden: Kein Kind ist „normal“, und kein Kind ist „falsch“.


Wenn dieses in der Eltern-Kind-Beziehung elementare Urvertrauen (wieder)sichergestellt ist, forschen wir im Anschluss gemeinsam nach realistischen Wegen und umsetzbaren Möglichkeiten für die jungen Menschen sich zu bilden, so dass sich die ureigenen Potentiale und Fähigkeiten deines Kindes entfalten können.

Vom jungen Vielwahrnehmer zum integral wahrnehmenden Erwachsenen


Wir vertrauen jungen Menschen, dass sie in sich selbst das Wissen darüber tragen, was sie wirklich interessiert und was sie brauchen, um diese einzigartigen Talente und Fähigkeiten zu entfalten: Aus einem Samenkorn kann ein kräftiger Baum wachsen, wenn er die richtigen Nährstoffe bekommt.

Wir unterstützen euch auf dem Weg

neue Potentialentfaltungs-Stätten zu schaffen!


Das, was wir derzeit gerade im (Schul-)System erleben, ist ein Weg, der jetzt erst beginnt. Wir gehen in eine neue Zeit! Dieser Weg braucht Begleitung von Menschen, die sich bereits zuvor auf diesen Weg gemacht haben und vorausgegangen sind.  


Das (über 200 Jahre) alte Bildungssystem ist obsolet. Es war zur damaligen Zeit, zu der es eingeführt worden ist, nützlich und zweckmäßig - für Militär, Kirche und Industrialisierung!


Heute merken wir an allen Ecken und Enden, dass dieses System nicht mehr funktioniert - für die heutige Zeit nicht mehr passt! Trotzdem gibt es immer voll-gepacktere Schultage, jetzt auch online! Immer mehr Zwänge und die aktuell zunehmend immer strenger werdenden äußeren "Hygiene-Maßnahmen" (Maskenzwang, Testzwang, Impfzwang, für die, die weiter eine Schule besuchen wollen), erhöhen den Druck auf die jungen Menschen und ihre Familien stetig mehr.


Spätestens jetzt, zur Zeit der „Pandemie“, werden unter diesen Bedingungen die Zustände und Defizite des Schulsystems wie unter einem Brennglas vergrößert und sichtbar, so dass viele Eltern einfach nicht mehr wegschauen können.


Für immer mehr Schülerinnen und Schüler wird der (Schul-)Alltag zur Qual. Für ihre Eltern wir es zunehmend schwierig, weil sie merken, wie ihre Töchter und Söhne leiden, am System verzweifeln.


Dazu kommt, dass viele Talente und Begabungen überhaupt gar nicht sichtbar werden können, sich zeigen dürfen, weil die Strukturen dafür im System gar nicht existieren! Es erscheint wie eine ausweglose Situation, ein Spiel, in dem es keine Gewinner gibt. Entweder passt du dich an, oder und verlierst.


Aber ist die Situation wirklich aussichtslos?

Oder bietet sich uns gerade JETZT eine große Chance für ganz NEUE BILDUNGSORTE bzw. POTENTIAL-ENFALTUNGSSTÄTTEN?



Wir wissen, wie sich das anfühlt, wenn man sich als Eltern verloren fühlt. Wenn sich der eigene Sohn, oder die eigene Tochter mit der Schule quält, verzweifelt, den Glauben an sich verliert und krank wird. Wenn man die Zwänge spürt, aber nicht um Alternativen weiß. Wir waren da!!!


Wir sind eine Familie, die diese „Odyssee“ schon hinter sich hat.


Es ging uns nicht gut. Bis wir unseren Sohn im Januar 2017 aus dem Schulsystem genommen haben. Wir glaubten und glauben an seine Talente, Fähigkeiten und Begabungen, die er in sein Leben mitgebracht hat und die wir in ihm sehen.


Wir glaubten daran, dass es Wege gibt, Bildung anders zu vermitteln. Es musste Möglichkeiten für Bildung geben, die nicht nur „Wissen“ durch Auswendiglernen vermittelt, sondern eine Bildung, die individuell Talente, Fähigkeiten und Begabungen der jungen Menschen anspricht und es ermöglicht sich diese entsprechend anzueignen.


Wir spürten, wir mußten für ihn und somit für uns als Familie etwas verändern und mutig neue Wege beschreiten. Also haben wir uns Schritt für Schritt auf den Weg gemacht und wußten nicht immer wie es weiter geht:


Wir haben intensiv recherchiert, bereichernde Gespräche geführt, großartige Filme zum Thema „frei-sich-bildende (junge) Menschen“ geschaut, sind gereist, haben uns mit anderen „frei-lernenden“ jungen Menschen, die sich selbstbestimmt bilden und deren Eltern, ausgetauscht, wir lernen, wir wachsen…



Unser Sohn ist aufgeblüht! War mit 14 Jahren bei der NASA in Amerika und erhielt mit 15 eine Einladung von der Russischen Akademie der Wissenschaften. Wir sind als Familie gewachsen. Heute sind wir in Italien und bauen einen besonderen Seminar- und Bildungsort in den Marken auf.


Nach all dem wissen wir: Es gibt ganz, ganz viele großartige Alternativen zum herkömmlichen Bildungssystem! Denn alles ist in jedem Menschen bereits angelegt und wartet nur darauf, das Umfeld zur Verfügung gestellt zu bekommen, in dem es erblühen kann!


Dazu braucht es allerdings das Entstehen eines ganz NEUEN BEWUßTSEINS bei uns Erwachsenen, um diesen Möglichkeiten Räume zum Heranreifen zu geben, denn es fehlen uns (noch) die Erfahrungswelten.



Vielleicht seid auch ihr gerade an einem Punkt, an dem ihr merkt, dass es so nicht weitergehen kann und darf. Möglicherweise seid ihr in unserem Umfeld auch die einzigen, die diesen Weg gehen, den ihr für euch und euere Familie als „richtig“ und „stimmig“ empfindet. Vielleicht kommen euch gerade immer wieder Zweifel: „Was ist, wenn die anderen doch Recht haben?“

Ich selbst kenne das, gerade in dieser Zeit, sehr gut! Aber ich merke, dass ich aufgrund des Weges, auf dem wir als Familie nun bereits seit einigen Jahren unterwegs sind, ein Selbst-Vertrauen damit aufgebaut habe - wir vertrauen in uns selbst!!!


Zur Zeit werden es immer mehr Eltern, die jetzt langsam damit anfangen ihren eigenen Weg als Familie zu finden. Das erfordert Mut! Wir kennen das und sehen, wie es vielen von euch jetzt geht, viele sind auch gerade alleine und verloren. Wir finden niemand sollte damit einsam bleiben!



Der Mut dafür darf in kleinen Einheiten aufgebaut werden! Wir können euch Orientierung und Begleitung geben, um ins eigenverantwortliche, einständige Denken und Handeln zu kommen. Das ist unsere Mission, unsere Herzensangelegenheit!


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